Vientiane bietet wirklich nicht viel. Ab zehn Uhr Abends schlafen alle. Auch Internet Cafes schliessen dann. Die Restaurants sind eher enttaeuschend, abgesehen vom Fruehstueck, haben wir leider nix Gutes gefunden. Und das Nationalmuseum war fuer dessen Preis ebenfalls ein Reinfall. Nun, so fahren wir heute mit dem Nachtzug zurueck nach Bangkok. Um drei Uhr am Nachmittag holt uns das bisher komfortabelste Auto im Guesthouse Pornthip (super Name, find ich) ab und bringt uns mit acht anderen Touristen an die Grenze zu Thailand auf der Friendship Bridge. Mehr als zwei Stunden nimmt die Warterei am Zoll in Anspruch. Wir bleiben ziemlich entspannt…

Weiter gehts mit einem alten Bus zum Bahnhof in Nong Khai. Wir kaufen Proviant und richten uns im Zug ein. Alles sehr gemuetlich hier, von den Betten sieht man nicht viel! Um halb sieben fahren wir los. Im Zug wird Abendessen zum Bestellen angeboten. Wir hatten unser Pad Thai respektive Fried Rice schon und trinken genuesslich Singha und Tiger Beer. Leider gibts hier in Thailand nun unser Lieblingsbier Lao nicht mehr..

Ein Zugangestellter kommt um etwa neun Uhr in jedem Zugabteil vorbei und bereitet die Betten vor. Die Sitze werden zum unteren Bett runtergekippt und das obere, schmaelere Bett aus der Decke hervorgeklappt. Alles ist super organisiert und ordentlich. Das obere Bett enthaelt frische Waesche, Decken, Matratzen, Vorhaenge und Kissen. Wir setzen uns aufs Bett und trinken weiter Bier. Schon bald wirds um uns ruhig, die Leute schlafen und so tun wir dies auch bald. Die Nacht ist fuer dessen Verhaeltnisse sehr erholsame. Sogar ohne Ohropax schlafe ich an einem Stueck. Um sechs Uhr stehen wir auf, die Betten werden versorgt, es gibt gratis Kaffee und alle bereiten sich auf die Ankunft vor. Noch lange dauert die Fahrt rein ins Zentrum von Bangkok uns zeigt sich viel Neues (wartende Leute, alte Huetten, Kinder in Uniform, viel Abfall und herumstreunende Hunde, …) am Gleis entlang….

Aus den zwei Sitzen wird das untere Bett

Bereit fuer eine anstrengende Nacht – vieles brauchte ich aber gar nicht

Unsere Lok nach der Fahrt im Bangkok Hauptbahnhof

Vientiane erkunden

25.11.2008

28. Tag: Wie wir gestern begreifen mussten, bietet Vientiane nicht sehr viel sehenswertes. Doch das Wenige wollen wir nun doch erkunden. Als erstes essen wir in der JoMa Bakery Muesli respektive Bacon Cheese Giche & ultrasuesser Schokokuchen. Ich trinke zum ersten Mal seit meiner Reise eine ziemlich leckere heisse Kakao. Danach durchforsten wir den Morning Market und die Salat Tao aeh Talat Sao Mall. Spaeter ziehts Markus zu einem weiteren Tempel.

Ich entscheide mich fuer eine Ausstellung von der Organisation Cope – Cooperative Orthotic and Prosthetic Enterprise, National Rehabilitation Center von Laos. Die Filme, Bilder, Texte und Ausstellungsgegenstaende bieten viele Informationen rund ums Thema Landminen (in Laos), erzaehlen Geschichten von Betroffenen und zeigen die lokale Herstellung von individuellen Protesen, welche hier viel guenstiger (50US$) als normale Protesen und somit fuer Lao bezahlbar sind. Das alles war sehr eindruecklich und aeusserst interessant. Die zwei Flyer, welche ich dort erhalten habe, werde ich in der Stadt an weitere Traveller verteilen. Waere schoen, wenn mehr Besucher vorbei gehen wuerden…

Nach zwei Stunden treffen wir uns wieder und spazieren runter zum Mekong. Erstmal abkuehlen mit einem Beer Lao, denn heute war es 30 Grad warm. heute bin ich dran mit Restaurant auswaehlen und so verschlaegt es uns ins Cote d’Azur. Meine Ente mit speziellen Pommes war super. Markus hatte mit seinem Lamm weniger Glueck. Es war sehr zaeh und den Preis (92′000Kip) wirklich nicht wert. Dafuer war die Tomaten-Basilikum Suppe zuvor ganz lecker.

Nachdem wir unsere Waesche abgeholt haben, sitzen wir jetzt im naechtlich obligatorischen Internet Cafe. Nein, nein, so schlimm ist es nicht. Aber heute wars mal wieder noetig. Wir kommen immer wieder in Antwort- & Berichtsverzug……….
Das heisst: vor allem ich, mit den groesseren Bildaufloesung!

Bier nach dem anstrengenden Spaziertag

Beer Lao und dieser Ausblick

macht einfach eine gute Laune!

Adeee Vang Vieng

24.11.2008

27. Tag: Kajaking Tour nach Vientiane

Heute heisst es Abschied nehmen von dem schoenen Outdoor-Staedtchen Vang Vieng. Wir haben eine Kajak Tour von Vang Vieng nach Vientiane gebucht. Zu zehnt (sieben Teilnehmer, zwei Guides und ein Fahrer) fahren wir mit einem Transporter laenger als erwartet ans Startpunkt. Die Kajaks und unser Gepaeck sind sicher verpackt und wir tauschen uns hinten eifrig aus. Es sind alles nette Leute, zwei Paeaerchen aus Australien / Neuseeland und ein Franzose…

Meine ersten Kajak-Erfahrungen moechte ich lieber mit dem Guide machen. Fuer alle anderen ist es nicht das erste Mal. Nach der leckeren BBQ-Mittagspause hat Markus das Glueck mit mir weiter zu paddeln. Alle schnellen Stellen & Wirbel schaffen wir ohne groessere Dusche. Es macht richtig Spass und ist so entspannt, dass ich meine schmerzenden Arme (Muskelkater vorprogrammiert) vollstaendig vergesse! Nur das Kajak mit dem australischen Paeaerchen hats gedreht, ansonsten lief alles wie geplant…..

Die dreistuendige Fahrt durch den Fluss vergeht viel zu schnell. Mit einem Pickup gehts weiter nach Vientiane. Bis zu 20 Leuten sind wir zeitweise auf dem kleinen Wagen. Einheimische steigen immer wieder auf und ab, halten und stehen sich an Stangen und ich hoffe, dass diese doch bloss nicht brechen.

Angekommen in Vientiane nehmen wir ziemlich muede das erste, aber sehr gute Zimmer, watscheln zur nah gelegenen China Town und essen kantonesisch. Beide sind eher enttaeuscht!

Ein schoenes Haus vis-a-vis von unserem Guesthouse in Vang Vieng

Ausblick vom Transporter aus waehrend der Fahrt

Unser Transporter mit den Kajaks am Fluss

Unsere Gruppe in Ankunftsaufregung

Unsere Kajaks waehrend der Mittagspause

Die naechste Gruppe kommt nach

Der Tag ist einfach spitzenmaessig schoen

Das denken diese Kuehe bestimmt ebenfalls

Unsere Gruppe ist jedenfalls begeistert

Die Rueckfahrt mit aufgeladenen Einheimischen

Unser Zimmer in Vientiane

26. Tag: Mountainbike & Cave

Text folgt spaeter!

Blick von vom Cave-Huegel herunter am dritten Tag

Das innere der Hoehle

Unendlich tiefe Loecher hinter Absperrung

Staubpartikel in der Hoehle

Kritzelungen und Schriften auf den Hoehlenwaenden

Wunderbare Aussicht auf die Umgebung von Vieng Vang

Markus Beine nach der Mountainbikefahrt ueber Vang Viengs Strassen

Auf jedem Aestchen und Stein sitzt eine rote Libelle

Der Nam Song ist einfach bezaubernd

Aussicht von unserem Balkon im Guesthouse Vangsavanh

Schattenspiel folgt…

25. Tag: Hiking Tour mit Powel & Guide

Beschrieb der Mountain Trek Tour – jetzt gehts los

Holprige Sandstrassen rund um Vang Vieng

Der Tag beginnt etwas bewoelkt

Durchatmen vor dem ersten, anstrengenden Pass-Aufstieg

Blick hoch auf den Berg an Bananenbaeumen vorbei

Blick herunter in die Hochebene

Huetten auf der Hochebene zwischen den beiden Paessen

Tausende Schmetterlinge auf der Wiese zwischen den Huetten

Blick aus dem Dschungel runter

Markus checkt die Lage

Unser Guide macht das wirklich toll

Frische Spiesschen, Gemuesereis & Brot zum zMittag

Powel und Markus in Cave-Tubbing Reifen

Kleine Entchen im Weiher bei der Hoehle

Unser Guide mit Tubbing-Reifen

Weiher, der in Hoehle fuehrt

Feld auf dem Rueckweg

Bruecke ueber Nam Song

Loide zurueck vom Tubben – mit Bierflasche

Wie schoen ist denn so ein Tagesende?

24. Tag: Fahrradmiete, Cave & Blue Lagoon

Erste Fahrradtour zur Cave & Blue Lagoon

Abendstimmung am Nam Song

Barbershop im Staedtchen

Alter Getraenkekuehlschrank

23. Tag: Der naechste Tag gehoert der Reise. Frueh aufstehen und ins Staedtchen vorwatscheln um dann vor geschlossener Restauranttuere wieder kehrt zu machen. Dann gibts heute also doch kein Sticky Rice with Fruits. Schade! Stattdessen Muesli in einem kleinen Lao Guesthouse. Auch ganz okay & dann schnell zurueck, denn TukTuk zum Mini-Bus steht um neun vor unserer Guesthouse Tuer.

Die Fahrt ist landschaftsmaessig wunderschoen, aber so was von staubig & holprig, dass wir teilweise in der Luft schweben. Die Baenke bieten Platz fuer knapp drei Personen, es schwingt einem rechts und links, nach vorn und hinten. Ausser dem Fahrer, welcher aeusserst unsympathisch war, kein Wort mit uns gesprochen hat und wie ein Schwein fuhr, waren wir insgesamt 10 Traveller.

Nach Vang Vieng dauert die Fahrt etwa sieben Stunden. Nudelfertig suchen Markus & ich ein Guesthouse. Unterdessen darf Markus waehlen, da ich weniger kompliziert bin. In dieser Nacht hatten wir eines der schlechtesten Zimmer mit Abstand. Toilette ohne Spuehle, Kein Moskitogitter vor dem Badezimmerfenster, schmuddelige Bettdecke etc. Ausserdem stank es dermassen, dass wir uns folgenden Tag ein neues Zuhause suchten.

Wunderbare Landschaft auf der Fahrt nach Vang Vieng

Bergige Landschaft auf dem Weg

Holprige Strasse zwischen den Bergen durch

Sonniges Wetter, angenehme Temperaturen

Die Berge sind eine schoene Abwechslung

Spielkasten duerfen an der Raststaette nicht fehlen

Warten an der Raststaette

Fahrt nach Vieng Vang

Huetten kurz vor Vang Vieng

22. Tag: In Luang Prabang essen wir zur Staerkung ein sehr leckeres Mueesli mit Tee. Mein Ginger Tee ist wirklich empfehlenswert und der Sticky Rice with Fruits ist der Hammer. Danach gehts auf den Stupa einen Tempel & viele Statuen besichtigen. Von dem Huegel aus hat man eine wunderbare Aussicht ueber die Stadt Luang Prabang, welche nicht sehr gross ist und von den Fluessen Mekong & Nam Khan eingerahmt ist. Danach mieten wir Fahrraeder und erkunden die verschiedenen Tempel und Stadtteile, der Nachtmarkt wird ebenfalls abgeklappert, danach geben wir Drahtesel zurueck und essen schlecht bei einem vom Reisefuehrer gelobten Restaurant. Tja, dies kann auch mal passieren…. Wir troesten uns mit einem Schokoladenkuchen von der Strasse, welcher uns verhaeltnismaessig gar nicht so uebel schmeckt. Nun gilt es noch die Weiterreise zu buchen. Wir entscheiden uns fuer einen Mini-Bus, wohl nicht die beste Wahl, was sich morgen rausstellen wird…..

Luang Prabangs unzaehlige Tempel

Hier & da ein einsamer Tourist

oder ein Buddha

20. / 21. Tag: Die wunderschoene, aber anstrengende Bootsfahrt von Houay Xai ueber Pak Beng nach Luang Prabang dauert etwa 14 Stunden in zwei Tagen.

Text folgt spaeter!

Die zwei ersten Boote links tragen Nr. 18 – Sie bringen uns nach Pak Beng

Wir fahren durch eine wunderbare Landschaft

Wenig Platz und unbequeme Holzbaenke ermueden die Reise

Wir geniessen das perfekte Wetter
Stundenlang laesst es sich umherschauen

und dazu ein kuehles Bier

Unser Hotelzimmer in Pak Beng ist nicht ganz billig – 100′000 Kip

Erschoepfte im Hotel angekommen. Erstmal ausruhen…

Wasserverkaeuferin in Pak Beng

Die immer noch schoene, aber langsam langweilig werdende Landschaft am Mekong

Boot gefuellt mit Reissaecken & Anderem

Kinder am Ufer posieren fuer uns

Fahrt durch das ewige Wasser

Ein Wildschein wird aufs Boot verfrachtet

Sonnenuntergang vom Boot aus

Sonnenuntergang kurz vor Ankunft

Sonnenuntergang Nummer 3 – Zusatz fuer Vertraeumte

18. Tag: Der Flug von Bangkok nach Chiang Rai ist sehr kurzweilig. Ich blaettere in der lokalen Zeitung, einige Infos ueber die Koenigsfamilie, ansonsten nicht viel Interessantes. Und schon sind wir in Chiang Rai und fahren mit dem orbligaten Taxi (Hier gibts sonst nix, alles fix. Auch die Preise: 100B) in den Golden Triangle Inn, welcher uns empfohlen wurde. Dies ist bisher die allerteuerste Uebernachtung. Stolze 800B fuer ein Doppelzimmer mit Bad (Badewanne mit warmen Wasser, WC-Papier, eine Flasche Wasser & co). Und dafuer gibts auch ganz frisch gewaschene Bettdecken & Frotteewaesche. Dies ist ansonsten nie garantiert ;)

Der Nachtmarkt in Chiang Rai ist spannend. Mal ganz andere Ware, obwohl es sich hier auch stark wiederholt. Das Essen okay und Zeit genug alles fuer morgen auszukundschaften. Der Busbahnhof ist Nahe und jede Stunde faehrt ein Bus nach Chiang Khong. Wir sind zufrieden, vor dem Schlafen gibts fuer Markus noch ein Dark Chocolat with Fudge Eis. Gar nicht so schlecht. Jedoch derselbe Preis wie der heutige Hauptgang…

20. Tag: Die Busfahrt von Chiang Rai nach Chiang Khong war sehr spannend. Hier liess ich die Postkarten von einem Einheimischen einwerfen. Am 25.11. bekomme ich von Oliver die Nachricht, dass die Karte bereits angekommen ist. Sehr schnell :) Mit dem Boot gings dann weiter von Chiang Khong, Thailand nach Houay Xai, Laos.

…Leider ging dieser Text wegen einer schlechten Internetverbindung verloren. Schreibe ihn ein andermal nach…

Strassensicherheit in Chiang Rai

Free WiFi im Golden Triangle Inn

Abendstimmung an unserer Strasse

Bus von Chiang Rai nach Chiang Khong

Abfahrtsplan am Chiang Rai Busbahnhof

Holzbett auf der Houay Xai Hauptstrasse

Blick in Houay Xai Hauptstrasse

Werbung eines Fotogeschaefts

Lao Haeuser mit franzoesischem Kolonialeinfluss

Ausblick von Hauptstrasse zum Mekong

Geradeaus das offene Fenster zu unserem Gaestehaus-Zimmer

Aussicht auf Houxays Stupa

Aufgang zum Tempel

Statuen im Wat

Abendstimmung vom Stupa aus

Unsere Hotellobby im Kolonialstil

Super Fauteuils mit Gummi-Boden & -Tapeten

Abendstimmung vor dem Abendessen am Mekong

Abendstimmung nach dem Abendessen am Mekong